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کمپین امضاء و تجمع در اعتراض به خشک شدن دریاچه ارومیه در هایدلبرگ آلمان برگزار شد

۱۴۰۰.۰۷.۲۸, ۰۷:۳۶
کمپین امضاء و تجمع در اعتراض به خشک شدن دریاچه ارومیه در هایدلبرگ آلمان برگزار شد

Gunaz.tv

کمپین امضاء و تجمع در اعتراض به خشک شدن دریاچه ارومیه در هایدلبرگ آلمان برگزار شد

 

  

این کمپین تحت عنوان " دریاچه ارومیه را نجات دهیم! " با شرکت افراد فعال در جمعیت آذربایجانیهای هایدلبرگ و تنی چند از آلمانیهای علاقه مند به محیط زیست در مرکز هایدلبرگ (Bismarkt platz) که یکی از مکانهای شلوغ و پر رفت وآمد این شهر می باشد از ساعت 13 آغاز شد.

پلاکاردی بزرگ که اراضی تقریبی آذربایجان جنوبی و خصوصا شهرهای بخش غربی آن در ایران و عمق فاجعه زیست محیطی در حال وقوع را خاطرنشان می کرد به همراه عکس هایی از نحوه خشک شدن دریاچه که به ترتیب روی میز قرار گرفته بودند توجه گسترده عابرین را جلب نمودند. در طول کمپین متن آلمانی حاوی اطلاعات در مورد وضعیت بحرانی دریاچه ارومیه به طور گسترده در میان جمعیت پخش شده و توضیحات تکمیلی به دو زبان آلمانی (بیشتر برای شهروندان آلمان) و انگلیسی خصوصا برای دانشجویان و توریست ها ارائه می شد.

نکته پراهمیت اینکه بعضی از امضاء کنندگان و مخاطبان علارقم اینکه از طریق شبکه های تلویزیونی آلمان به طور عمومی در جریان امر قرار گرفته بودند؛ اما نکات مهمی از جمله اینکه فاجعه زیست محیطی در کدام بخش ائتنیکی ایران در حال وقوع است و اینکه ملت تورک آذربایجان چه هزینه انسانی و ملی عظیمی را در صورت تحقق این حادثه متحمل خواهند شد تا حدود زیادی مبهم می نمود که با استفاده از پلاکارد و نقشه به طور کامل بر طرف و روشن می شد.

با توجه به اینکه هایدلبرگ شهری دانشگاهی می باشد؛ برخی اساتید دانشگاه؛ دانشجویان محیط زیست و توریست ها علاقه خاصی به اخذ معلومات در ابعاد سیاسی و زیست محیطی خشک شدن تدریجی دریاچه ارومیه  نشان می دادند. لازم به ذکراست شاعر و هنرپیشه (تئاتر) آلمانی" میشائیل هان رایش" مقیم هایدلبرگ نیز کمپین را همراهی می نمود.

در کل کمپین به اهداف اولیه خود که همانا ارائه تصویری از فاجعه زیست محیطی خصوصا با تاکید بر شناساندن منطقه ائتنیکی-ملی آذربایجان در ایران به شهروندان آلمانی و اروپایی بود؛ تا حدودی دست یافت. در قدم های بعدی انعکاس کمپین در روزنامه های محلی آلمان و ارائه تصاویر و امضاء های جمع آوری شده به سازمان محیط زیست جهانی و تشکلات مربوطه خصوصا از طریق کمیته تاسیس شده در حمایت از دریاچه ارومیه؛ مد نظر قرار دارد.

 امید است با تداوم کمپین ها در مقیاسی گسترده و جهانی و جدی گرفتن این بحران زیست محیطی نسل آینده آذربایجان را از رویارویی با کویری از نمک نجات دهیم.

گله جک بیزیم دیر

کمیته اجرائی

جمعیت آذربایجانیهای هایدلبرگ

11.11.2010

متن دعوت نامه و کمپین به زبان آلمانی : 

 

  Sehr geehrte Damen und Herren,

 wir werden am Donnerstag, den 11.11.2010 von 13:00 bis 16:00 Uhr,  auf dem Bismarckplatz in Heidelberg eine Unterschriftenaktion zur Rettung des Urmia-Sees in der  Provinz Aserbaidschan im Nordwesten Irans veranstalten. Wir sind Bürger der Stadt Heidelberg. Wir möchten die Öffentlichkeit über eine drohende Umweltkatastrophe in unserer ursprünglichen Heimat aufmerksam machen. Im Nordwesten des Iran sinkt das Wasser und versalzt den Urmia-See. Das Leben von Millionen Menschen wird bedroht. Die Regierung im Iran schaut tatenlos zu.

Wir laden Sie zu dieser Aktion ein, bitten Sie uns dabei, zu helfen.

 Bürger der Stadt Heidelberg (Aserbaidschaner)

Tel: Javad Ghazanli : 015774188006   -  Faramarz Gholizadeh : 017651047253

Email: [email protected]/* */                          [email protected]/* */

 

Unterschriftsgskampagne zur Rettung des Urmu-Sees

 

Rettung des Urmu-Sees ist Rettung der Menschheitserbe auf unserem Planet. Unser Planet braucht die Hilfe und Solidarität aller Menschen zur Rettung und Erhaltung des Urmu-Sees.

Der Urmu-See im Provinz Aserbaidschan im Nordwesten Irans: Mit einer Fläche von knapp 5.470 Quadratkilometern ist er rund zehnmal größer als der Bodensee und zwanzigstgrößte Binnensee der Erde.

Sowjetische Planwirtschaft verursachte einer der größten Umweltkatastrophe der zwanzigsten Jahrhundert im Mittelasien. Der Aral-See mit ursprünglich rund 68.000 km² der viertgrößte Binnensee der Erde. 1990 wies der Aralsee nur noch eine Fläche von etwa 36.000 km² auf.

Das gleiche Schicksal erwartet der Urmu-See. Der See ist 140 Kilometer lang, 55 Kilometer breit bei einer durchschnittlichen Tiefe von nur rund sieben Metern. Der tiefste Punkt ist 16 m Sein Wasserspiegel liegt auf 1280 Metern über NN. Der Salzgehalt des Sees beträgt bis zu 30 Prozent, was etwa dem Niveau des Toten Meer entspricht. Dem hohen Salzgehalt trotzen allerdings Salinenkrebse. An seinen Ufern finden sich häufig Salzablagerungen

 

Der Urmu See versalzt

Es gibt im Iran praktisch kein Umweltbewusstsein, die wenigen Umweltschutzgruppen werden vom Staat genau überwacht. Mehr als kleine Protestaktionen und Aufklärungskampagnen sind praktisch unmöglich.

Mit dem Sinken des Wasserstands und die zunehmende Versalzung wird ein Leben für Mensch und Tier unmöglich. Nur Algen und kleine krebsartige Würmer leben noch in diesem Schlamm. Hier an diesem See machten die Flamingos für Monate Rast, auf ihrem Weg nach Sibirien Hier legten sie ihre Eier. Der See bot ihnen genügend Nahrung, auch ihre Hauptnahrung: Artemia, ein kleiner Wurm, der voll von Protein ist. Die Zeit, in der hier Hirsche und Widder und Flamigos, Pelikane und andere Vögel zu Hunderttausenden lebten, scheint endgültig vorbei zu sein. Dazu taucht seit einiger Zeit ein neues Phänomen auf. Der See verfärbt sich rot und keiner weiß warum. Einige vermuten, es liege an einer Algenart, andere sagen es seien Magnesiumverbindungen, denn die Konzentration der magnesiumhaltigen Salze hat sich dramatisch erhöht. Die Salzbrisen vom See und das Salz, das in das Grundwasser eindringt, lassen die Pflanzen vertrocknen und damit schadet Versalzung der Landwirtschaft in der Region.

Experten warnen seit langem davor, dass es neben natürlichen Faktoren, wie zu wenig Regen und globaler Erwärmung, vor allem menschliche Faktoren sind, die dem See das Leben rauben. Ein von Menschen gemachtes Problem ist die Straße quer über den See. Ein großer Teil wurde aufgeschüttet, quasi als Damm, und ein kleiner Teil sollte als Brücke den Wasseraustausch zwischen beiden Seeteilen ermöglichen. Doch dann wurde - gegen alle Absprachen und gegen jede Logik - auch unter der Brücke ein Damm aufgeschüttet. Wasseraustausch - Fehlanzeige. Sieben Staudämme rund um den Urmu-See verhindern, dass Frischwasser nach fließt.

Die Situation verschlechtert sich von Tag zu Tag und die Regierung in Tehran ignoriert das Problem, schaut tatenlos zu und unternimmt nicht. Das Trocknen und Versalzung des Urmu-Sees wird über 10 Miliarden Tonen Salz hinter lassen. Es wird zu einer Umweltkatastrophe in großes Ausmaß nicht nur an Menschen, Natur, Fauna und Flora in Region sondern in ganzen Nachbarländern führen.

Wir appellieren an alle Menschen, Umweltschutzorganisationen und Politiker: Helft uns und interveniert bei der iranischen Regierung dahingehend, etwas gegen diese bevorstehende Umweltkatastrophe zu unternehmen und das Leben der Aserbaidschaner in der Region zu schützen, bevor es zu spät ist.

 

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